Mehr Zeit für den Patienten

iam im gesundheitswesen

 

Um Sicherheit geht es eigentlich immer, wenn wir unsere IAM-Lösungen bei den Unternehmen implementieren. Aber in der Gesundheitsbranche spielt das Thema noch eine wesentlich größere Rolle – schließlich gehören die Krankenhäuser, Kliniken und medizinische Versorgungszentren zu den so genannten Kritischen Infrastrukturen (KRITIS)

Die Gesundheitsbranche ist eine, der am stärksten regulierten Branchen. Der Umgang mit vertraulichen Informationen und Daten gehört für Ärzte, Pfleger oder Krankenschwestern zum Alltag.

Vom gesamten Personal wird hier ein hohes Maß an Privatsphäre und Sicherheit erwartet und auch gefordert. Ein ganzheitliches Identity- und Access Management im Gesundheitswesen ist hier nicht nur eine Hilfe, sondern eine deutliche Entlastung. Wir merken in der Zusammenarbeit mit den Menschen schnell, dass sie zeitlich, aber natürlich auch psychisch entlastet werden. Mit IAM können die Mitarbeiter sicher sein, dass gesetzliche Bestimmungen eingehalten werden, weil es dem Unternehmen die Werkzeuge zur Implementierung umfassender Sicherheits-, Audit- und Zugriffsrichtlinien zur Verfügung stellt.

Die Implementierung einer Identity- und Access Management Lösung (IAM) hat für Unternehmen im Gesundheitsbereich direkte Erfolge:

  • Fehler werden durch eine Automatisierung des Zugriffs- und Berechtigungsmanagements vermieden.
  • Kosten werden durch die Automatisierung deutlich gesenkt.

  • Die Datensicherheit erhöht sich und, dass bei gleichzeitiger Optimierung der
  • gesamten Effizienz der Mitarbeitenden.

  • Und das Wichtigste: Das Personal hat wieder mehr Zeit für den Patienten.

      

Wir haben für Sie 4 gute Gründe, wieso
Identity Management Ihrer Gesundheitsorganisation von großem Nutzen sein kann.

 

#Nr. 1: Schützen Sie Ihre Patienteninformationen und entlasten Sie Ihre IT

Der erste Grund ist einer der Einfachsten, aber gleichzeitig auch einer der Wichtigsten. Im Gesundheitswesen ist der Datenschutz das A und O. Deswegen bedeutet das "Wie schütze ich die Daten meiner Patienten?" für Gesundheitsorganisationen ALLES. Zu den sensiblen Daten und Informationen, die Menschen an medizinische Einrichtungen weitergeben, gehören unter anderem die persönlich identifizierenden Informationen
(PII)
wie Name, Adresse, Telefonnummer, Geburtsdatum sowie die Sozialversicherungsnummer (SVNR).

Gesundheitsorganisationen haben die Aufgabe und die Pflicht, die großen Menge an PII zu schützen. Unbefugte dürfen keinen Zugriff darauf haben. Organisationen können die Daten schützen, z. B. über das Protokollieren und die Kontrolle von Benutzeraktivitäten, das Abfragen komplexer Kennwörter und den Wechsel von gemeinsam genutzten zu individuellen Konten. Häufig helfen diese Datenschutzmaßnahmen und sind auch effektiv. Leider sind sie aber auch teuer
und aufwendig, denn die Umsetzung erfolgt zu oft noch manuell.

Durch die Implementierung eines Identity- und Access Managements kann die IT-Abteilung diese Prozesse systemübergreifend automatisieren. Das Ergebnis sind auf der einen Seite erhebliche Kosteneinsparungen. Auf der anderen Seite kann die IT-Abteilung auch Zeit sparen. Zeit, die die Administratoren und Helpdesk-Manager in wichtige strategische Projekte investieren kann.

#Nr. 2: Compliance gewährleisten

Die DSGVO und KRITIS erfordern strenge Vorschriften zum Schutz der Privatsphäre und der Sicherheit von Gesundheitsinformationen. Im Dezember 2019 kam das neue Digitale-Versorgung-Gesetz (DVG). Es ist zu vermuten, dass weitere Gesetze folgen werden.

Die Implementierung einer IAM-Lösung macht es Gesundheitsorganisationen leicht, alle Vorschriften - nicht nur der DSGVO oder KRITIS - einzuhalten. Auch weil durch die Automatisierung von Identity-Management Prozessen zeitaufwändige Aufgaben und damit häufig einhergehende Fehler der manuellen Bearbeitung reduziert werden.

#3: Managen Sie den Zugriff von Anfang an

Die Vergabe von Mitarbeiterberechtigungen ist eine große Herausforderung, unabhängig von der Branche. Dabei resultieren viele gefährliche Sicherheitslücken aus den On- und Offboarding-Prozessen von Mitarbeitern, die oftmals nicht mit großer Beachtung beschenkt werden.

Ein Beispiel: Ein Arzt wechselt im Krankenhaus die Abteilung. Was ist das Wichtigste? Genau. Wichtig ist es, dass er sofort die korrekten und neuen Zugriffe hat. Aber auf der anderen Seite auch sofort seine vorherigen Zugriffe deaktiviert bekommt. Wird dies nicht eingehalten, entstehen unstrukturierte und unnötige Zugriffe und so auch Risiken für den Datenschutz. Das kostet alle Beteiligte Geld und Nerven – vor allem bei einer manuellen Bereinigung der Berechtigungsstruktur.

Deswegen ist es von größer Bedeutung, dass festgelegt wird, wer auf was Zugriff hat. Ein Mitarbeiter, der unberechtigten Zugriff auf einen Ordner hat, ist ein Sicherheitsrisiko. Daraus resultiert zudem ein Verstoß gegen die Vorschriften (z.B. KRITIS). Durch die Implementierung einer IAM-Lösung mit rollenbasierter Berechtigungsvergabe ist Ihr Unternehmen in der Lage, die internen Prozesse zu automatisieren.

So können Berechtigungen mit nur wenigen Klicks nach Bedarf zugewiesen und entzogen werden. Diese Änderungen werden schnell und systemübergreifend verarbeitet und erfordern somit keine manuellen Eingriffe. Denn Mitarbeiter haben nur auf die Daten und Ressourcen Zugriff, die sie auch wirklich benötigen.

#4: Reduzieren Sie manuelle Fehler

Es gibt heute schon zahlreiche Unternehmen, die seit Einführung der DSGVO auf Grund von Verstößen hohe Geldstraßen zahlen mussten.

Und: Laut Statista haben 2018 ca. 48% der Unternehmen im Gesundheitsbereich nicht mit der DSGVO Prozessoptimierung begonnen. Und: Das Beratungsunternehmen Gartner gibt an, dass bis 2022 mindestens 95 % der Vorfälle im Bereich der Sicherheit vom Usern ausgehen. Diese Zahlen zeigen auf, dass es noch einiges zu tun gibt in Sachen Datensicherheit.

Mit einer Identity- und Access Management-Lösung eliminieren Sie manuelle Fehler in der Konten- und Berechtigungsverwaltung. Möglich macht es eine rollenbasierte und automatisierte Management-Lösung mit einer Schnittstelle zum Personalsystem, die das Gesundheitswesen rationalisiert und die Gesamtkosten reduziert. Somit entfallen für Ihre IT-Abteilung die manuelle Bearbeitung und Verwaltung der Zugriffsrechte. Das Risiko von eventuellen Geldstrafen durch manuelle Fehler macht Ihnen somit kein Kopfzerbrechen mehr.

Ein professionelles Identitäts- und Access-Management trägt wesentlich zur IT-Sicherheit (KRITIS) in deutschen Krankenhäusern bei. Es hilft die Sicherheitsbestimmungen zuverlässig umzusetzen und den beschriebenen
Rückstand aufzuholen. 

BSI-KRITIS-Verordnung „fordert“ Identity- und
Access Management

Das BSI definiert in ihrer KRITIS-Verordnung Risikobereiche, wie ein möglicher Datenmissbrauch von Innentätern, menschliche Fehlhandlungen oder fehlende Rollen- oder Funktionstrennungen. Damit benennt das BSI explizit Bedrohungskriterien, die die Einführung eines professionellen Identity- und Access-Managements (IAM) geradezu fordern. 

Viele vom BSI genannte Risiken können minimiert werden. So bietet IAM der Organisation Kontrolle, Sicherheit und Effizienz beim Zugriff auf IT-Systeme und Daten – beispielsweise durch ein Access Governance im IAM-Komplettsystem.

Auf der Basis klarer Rollen- und Funktionstrennungen wird gewährleistet, dass Benutzer nur Zugriff auf Anwendungen und Ressourcen erhalten, die sie für ihre Arbeit benötigen. „IAM liefert quasi digitale Schlüssel und öffnet Türen immer dann, wenn der Zutritt erlaubt und gewünscht ist.“ Und das auch schnell und quasi auf Knopfdruck. So hat der Arzt gleich an seinem ersten Arbeitstag Zugriff auf seine elektronischen Patientenakten.

Gleichzeitig liefert IAM eine schnelle Übersicht über die Rechtevergabe: Welcher Nutzer Zugang zu welchen Systemen beziehungsweise Daten hat, ist klar ersichtlich und dokumentiert. Diese Informationen können wiederum genutzt werden, um Ex-Mitarbeiten den Zugriff mit dem Ausscheiden aus der Organisation zu entziehen. Auf diese Weise wird das Risiko, durch Insiderwissen Opfer von Datendiebstahl oder
-manipulation zu werden, reduziert.

Sicherheitsrisiken durch generische, zu einfache oder Gruppen-Passwörter können durch IAM ausgeschlossen werden. Die Organisationsregeln für die Erstellung sicherer Passwörter werden eingehalten, Anmeldeinformationen bleiben geheim. Mit einem integrierten Self-Service-Tool haben Nutzer die Kontrolle über Passwörter.

IAM hilft auch beim geforderten Reporting an die zuständigen Behörden wie dem BSI. Jede Abweichung und Anomalie wird vom System überprüft und gemeldet. Diese Informationen helfen den Verantwortlichen unter anderem ihrer Pflicht zur Meldung von IT-Störungen nachzukommen.

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